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Schwechat / Heidfeld – Luftwaffenstützpunkt und |
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Auf dem Gelände des heutigen Flughafens Wien-Schwechat befand sich der Luftwaffenstützpunkt "Schwechat - Ost". Spatestich war am 14.5.1938. Es wurden 5 Hallen, eine Flugzeugwerft, mehere Mannschaftsgebäude und eine Großgarage errichtet. Hier wurde eine Flugzeugführerschule und eine Jagdflieger - Vorschule untergebracht. Zusätzlich waren noch zwei Jäger - Kampfgruppen stationiert.
Später wurde der Fliegerhorst den Heinkel Werken (Rostok) übergeben, die hier ab Mitte 1942 Flugzeuge produzierten. In Schwechat wurdem vor allem 2 Heinkel Typen fertigmontiert: Konzentrationslager Schwechat I und II Um den kriegsbedingten Arbeitskräftemangel in der Flugzeugfertigung auszugleichen wurden auf dem Flugplatzareal zwei Aussenlager des Konzentrationslagers Mauthausen errichtet. Ihre Bezeichnung ist nicht einheitlich und reicht von "Schwechat" über "Santa" bis "Floridsdorf". Insgesamt waren in den schwechater Lagern über 2500 Häftlinge untergebracht, die am Aufbau der Heinkel-Werke und bei diversen Fertigungen (Heidfeld, "Santa", AFA,...) arbeiten mußten. Das erste Lager bestand ab Mitte 1943 - es wurde im Sommer 1944 bombardiert und die Häftlinge in das KZ Kommando Floridsdorf I verlegt. Das zweite Lager existierte von Mitte 1944 bis ins Frühjahr 1945. Weiters existierte auf dem Flughafenareal ein Zwangsarbeiterlager. |
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Beispiele hier gefertigter Flugzeuge: |
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Zustand heute: |
"Flughafen Wien - Schwechat". 3 Hangars sind am Rollfeld erhalten. Das ehemalige Verwaltungsgebäude ist heute Sitz der Lauda Air. Mehr Informationen zu Flugplätzen der Umgebung sind unter Bad Vöslau zu finden. |
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Zum Thema Heinkel Werke siehe auch: |
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Text und Fotos (C) Schmitzberger |
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Quellen und weiterführende Literatur |
- Ries, Dierich; Fliegerhorste und Einsatzhäfen der Luftwaffe |
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